bautenschutz johann katz 13 über trichterförmige Vorratsgefäße oder über in das Bohrloch gesetzte Dochte oder mit dem StoImpuls verfahren. Größte Sicherheit bietet die Druckinjektion, die mit ge eignetem Mittel auch bei höheren Durchfeuchtungsgraden Erfolg versprechend ist und bei der auch kapillar nicht zugängliche Poren räume gefüllt werden können. Bei inhomogenem Mauerwerk oder Hohlräumigkeit im Mauer werk kommt ein mehrstufiges Verfahren zur Anwendung, bei dem vor der eigentlichen Injektion die Hohlräume mit mikrofeiner Zementsuspension oder mit einem Injektionsschaum gefüllt werden. Nach der sich aus der Vorunter suchung ergebenden Festlegung der Injektionslinie wird die Bohr lochreihe angezeichnet. Im Abstand von 8 bis 12 cm wer den Bohrlöcher im Durchmesser von 2 cm (ab Mauerstärke 90 cm Ø = 2,5 cm) mit einem Anstell winkel von ca. 10° gebohrt. Nach Möglichkeit soll eine Lager fuge gekreuzt werden. Die Tiefe errechnet sich aus Wandstärke minus 5 cm. Die Bohrlöcher werden mit Druckluft gereinigt. Auf Wunsch können wir fast staub frei bohren. In die Löcher werden Infusions rohre oder Injektionspacker ein geschlagen oder geschraubt. Ein integriertes Rückschlagventil verhindert den Rückfluss und sorgt für optimalen Druck zur Penetration. Nach Abschluss der Injektionsarbeiten werden die Infusionsrohre oder Packer aus gebaut und das Bohrloch wieder verschlossen. Beim StoImpulsverfahren werden die Infusionsrohre über Verteiler mit Injektageflüssigkeit versorgt. Das Impulsintervall, in dem das Mittel in die Bohrlöcher gespritzt wird, ist elektronisch program miert und gesteuert. Montage und Anschluss des Zuleitungs systems Verteilung der Injektionsflüssigkeit Impulsintervall einstellen Drucklose Injektion über Vorratsgefäß Injektion über Kunststoffpacker Bildmaterial: Werkfoto Sto Injektion über Kapillarstäbchen
