bautenschutz johann katz 15 Mit einer speziellen Injektions pumpe wird das Injektionsharz über geeignete Bohrpacker durch vorher gebohrte Kanäle in das Mauerwerk eingebracht. Die Injek tion erfolgt unter Druck und bildet eine kapillarabdichtende, bzw. verdichtende und hydrophobie rende, horizontale Abdichtung im Mauerwerk. Dadurch wird der Wasser und Feuchtetransport wirksam und dauerhaft unter bunden. Bei größeren Hohlräumen im Stein und Mauerwerk kann mit einem schäumenden und volumenver größernden Injektionsschaumharz vorinjiziert werden. Das hier beschriebene Injektions verfahren ist sogar bei nassem Mauerwerk mit Durchfeuchtungs graden bis 100% und bei starker Salzbelastung anwendbar. Es er gibt sich durch die Wirkungsweise und die angepasste Einbring möglichkeit bei nahezu allen Mauerwerken ein sicherer, dauer hafter Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Je nach Gebäude und Bedarf wird die Lage der horizontalen Abdich tung bestimmt: Bei Häusern ohne Keller wird die horizontale Abdichtung in Höhe des Fuß bodenaufbaus eingebracht. Bei unterkellerten Gebäuden kann die nachträgliche Horizontalsperre oberhalb des Geländeniveaus eingebracht werden. Damit sind dann das aufgehende Mauerwerk, die Fassade und die Wohnräume im Erdgeschoss gegen aufsteigen de Feuchtigkeit abgedichtet. Soll auch eine Trockenlegung des Kellers erreicht werden, wird die horizontale Abdichtung in Keller fußbodenhöhe eingebracht und mit einer geeigneten vertikalen Abdichtung (siehe Seite 16 bis 21) komplettiert. Mischkopf für MehrkomponentenInjektionsharz Fuge_01.eps Boden_01.eps Wasser_01.eps Injekt_01.eps FFB EG KFB OK Gelände Einbauvarianten für nachträgliche Hori zontalabdichtung im Injektionsverfahren
