Baugrundverbesserung 2025 – Warum immer mehr Häuser, Hänge und Deiche nachträglich stabilisiert werden müssen
Risse im Mauerwerk, klemmende Türen, absackende Bodenplatten oder Risse in den Wänden – die Schadensmeldungen häufen sich. Besonders seit den extrem trockenen und heißen Sommern der letzten Jahre verlieren immer mehr Böden in Deutschland ihre natürliche Tragfähigkeit. Tonböden schrumpfen, Sandböden werden ausgelaugt, Grundwasserstände schwanken stark. Die Folge: Setzungen, die teure Schäden am Gebäude verursachen.
Die gute Nachricht: Mit modernen Injektionsverfahren lässt sich der Baugrund auch nachträglich schnell, sauber und vergleichsweise günstig wieder stabilisieren, verdichten und bei Bedarf sogar anheben.
Was genau ist eine Baugrundverbesserung?
Bei der Baugrundverbesserung (auch Untergrundstabilisierung oder Baugrundverfestigung genannt) wird gezielt Material in den tragenden Boden unter dem Fundament injiziert. Dadurch wird der Boden verdichtet, verfestigt, bei Bedarf angehoben und gleichzeitig gegen eindringendes Wasser abgedichtet.
Das Verfahren ist minimalinvasiv: Es werden lediglich kleinere Bohrlöcher durch die Bodenplatte oder von außen in den Boden gesetzt, über die das Injektionsmaterial mit speziellen Lanzen eingebracht wird.
Typische Schadensbilder – wann Sie handeln sollten
Folgende Anzeichen deuten fast immer auf einen Verlust der Bodentragfähigkeit hin:
- Durchgehende, treppenförmige Risse im Mauerwerk (innen und außen)
- Risse in Estrich, Fliesen oder der Bodenplatte
- Absenkungen von Fußböden oder ganzen Gebäudeteilen
- Fenster und Türen klemmen plötzlich
- Garagen, Carports oder Terrassen sacken ab
- Hochwasserschutzwälle oder Straßenböschungen zeigen Rutschungen
Je früher Sie reagieren, desto geringer der Sanierungsaufwand.
Wir arbeiten ausschließlich mit bauaufsichtlich zugelassenen und umweltverträglichen Systemen – überwiegend hochwertige Polyurethanharze und Silikat-Schäume mit DIBt-Zulassung.
So läuft eine Baugrundverbesserung in der Praxis ab
- Kostenlose Vor-Ort-Besichtigung & Schadenanalyse: Ein erfahrener Sachverständiger prüft das Schadensbild und in Verbindung mit einem Bodengutachter die Bodenverhältnisse.
- Planung & statische Berechnung: Anzahl, Position und Tiefe der Injektionslanzen werden exakt festgelegt. Bei Bedarf wird ein unabhängiger Geologe hinzugezogen.
- Ausführung (meist nur 1–4 Tage)
- Kleine Bohrlöcher durch Fundament oder von außen
- Eintreiben der Injektionslanzen in den Untergrund
- Kontrollierte Verpressung mit Mehr-Komponenten-Technik
- Echtzeit-Überwachung mit Laser und Rissmonitoren (Gebäude soll sich maximal wenige Millimeter bewegen)
- Abschluss & Dokumentation: Löcher werden verschlossen, Flächen gereinigt, ausführliche Fotodokumentation und Verbrauchsprotokoll.
In 90 % der Fälle ist das Gebäude während der Maßnahme normal bewohn- und nutzbar.
Kosten – was darf man realistisch rechnen?
Die Kosten hängen stark von der Fläche, der Tiefe und dem Materialverbrauch ab. Richtwerte (Stand 2023):
- Einfache Stabilisierung der Fundamentmauern unter einem Einfamilienhaus (ca. 100–150 m² Grundfläche): 8.000 – 18.000 €
- Anhebung + Verfestigung von abgesackten Bereichen: ab 15.000 €
- Teilflächen (z. B. nur Garage oder Terrasse): ab 4.500 €
Im Vergleich zu einem klassischen Unterfangungsfundament oder Pfahlgründung sparen Sie oft 60–80 % der Kosten – und vor allem Zeit, Gartenverwüstung und Dreck.
Fazit: Besser heute stabilisieren als morgen abreißen
Ein instabiler Baugrund wird nicht von allein besser – im Gegenteil: Durch den Klimawandel und die immer extremeren Wetterereignisse wird das Problem in den nächsten Jahren deutlich zunehmen. Betroffen sind auch Bereiche aus dem Denkmalschutz, der hier großen Handlungsbedarf in den kommenden Jahren sieht.
Wer jetzt handelt, schützt seinen Immobilienwert, verhindert teure Folgeschäden und kann weiter ruhig schlafen – auch wenn der nächste Rekordsommer kommt.
Sie haben Risse oder Setzungen bemerkt? Dann lassen Sie den Baugrund lieber heute als morgen prüfen – in den meisten Fällen völlig kostenlos und unverbindlich.
Kontaktieren Sie uns! Entweder per Mail an info@bautenschutz-katz.de, über unser Kontaktformular, oder rufen Sie uns an unter der 09122/7988-0.





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